Wunderheiler Kombucha-Pilz
Starke Wirkung: Der Kombucha-Pilz
peppt Immunsystem und Stoffwechsel mächtig auf.

Der folgende Beitrag von Heilpraktiker Ulrich Rückert erschien in dem Magazin “FRAU im Spiegel” (Hamburg) Nr. 28 vom 01. Juli 1998, Seiten 66 bis 67. Text und Fotos entsprechen dem Originalbericht, das Layout habe ich etwas geändert.
Veröffentlichung auf dieser Internet-Seite mit freundlicher Genehmigung der Redaktion von “FRAU im Spiegel”

Aus FRAU im Spiegel Nr. 28 vom 01.07.98 Der Kombucha-Pilz wird bei den Anhängern der grünen Medizin zum Getränk des Sommers 98. Pilzstückchen werden mit größtem Respekt nur an die besten Freunde abgegeben, Rezepte im Flüsterton weitergereicht. Dabei ist das ganze Mysterium des Zaubersaftes nichts anderes als schwarzer Tee und Zucker, der mit dem schwammigen, gallertartigen Kombucha-Pilz vergoren wird.

Aber das quallenähnliche Kombucha-Gebilde, das die Gärung herbeiführt, ist gar kein Pilz. Es handelt sich vielmehr um eine sogenannte Symbiose, eine Lebensgemeinschaft von Mikroorganismen. Im wesentlichen setzt sie sich aus Essigsäurebakterien und der tropischen Pompe-Hefe zusammen.

Eine mehrwöchige Kur mit Kombucha-Tee wird von vielen Naturheilern als unterstützende Therapie bei Ekzemen, Neurodermitis und Schuppenflechte empfohlen. Kombucha-Tee kann aber noch mehr: Er wirkt entgiftend, hilft gegen Verstopfung, bringt das körpereigene Abwehrsystem auf Vordermann. Überdies baut Kombucha eine gesunde Bakterienflora im Darm auf.

Kombucha-Pilze gibt es in Naturläden oder speziellen Pilzzuchten zu kaufen. Billig sind die löffelgroßen Stückchen nicht - immerhin muß man etwa 100 bis 150 Mark pro Kultur berappen. Allerdings: Wenn man die Pilze richtig pflegt, sind sie praktisch unverwüstlich, halten, wenn man so will, ein Leben lang und können wie ein Kefir-Pilz unentwegt geteilt werden.

Einen dünnen schwarzen Tee (zwei Teelöffel auf einen Liter Wasser) aufbrühen, rund 100 Gramm Zucker hineinrühren. Nach dem Abkühlen setzt man den Teepilz am besten in einer Glaskanne an. Zum Schutz vor Staub und Insekten - die sogenannten Essigfliegen können die Kultur beispielsweise zerstören, aber auch Zigarettenrauch bekommt ihr nicht - wird das Glasgefäß mit luftdurchlässigem Mull abgedeckt. Das Aufzuchtgefäß stellt man an einen ruhigen, hellen Fensterplatz, die optimale Temperatur zur Gärung liegt zwischen 20 und 23 Grad.

Meist sinkt der Kombucha-Pilz bald zu Boden. An der Oberfläche bildet sich dann eine neue gallertartige Schicht. Zur Ausreifung benötigt der Kombucha-Tee etwa acht bis zehn Tage, wird dann durch ein Sieb gegeben und ist trinkfertig. Er schmeckt süß-säuerlich-prickelnd und ist an heißen Tagen besonders erfrischend. Gesunde Dosis: ein bis zwei Glas pro Tag.

Das quallenartige Pilzgeflecht, das im Sieb zurückgeblieben ist, wächst in der Zwischenzeit tüchtig weiter. Man spült es unter klarem Wasser ab und kann es sofort wieder mit schwarzem Tee und Zucker ansetzen. Die Gärung geht schneller vor sich, wenn man einen Teil des fertigen Kombucha-Tees hinzugibt.

Heilpraktiker Ulrich Rückert
Anmerkung Günther Frank:
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